Kompetenzgruppe Internet Governance

IGF: Freiheit und Sicherheit im Internet

Bericht vom internationalen Internetgipfel

Das diesjährige Internet Governance Forum IGF vom 15. bis 18. November in Sharm El Sheikh in Ägypten war charakterisiert von einer zunehmenden Rivalität zwischen den Befürwortern des globalen offenen Internets, das selbst-reguliert gesteuert wird durch Organisationen wie Internet Society und ICANN, in denen die Stakeholder aus dem privaten Sektor bisher sehr erfolgreich die Entwicklung des Internets vorangetrieben haben, und den Befürwortern eines Internets unter der Kontrolle der nationalen Regierungen, mit der International Telecommunication Union (ITU) als deren ausführendem Organ. Während der Ansatz von ISOC und ICANN die stärkste Unterstützung aus den USA und aus Europa bekommt (obwohl er auch in Entwicklungsländern eine starke Basis besitzt), hat die ITU die stärkste Unterstützung aus den aufstrebenden Nationen wie China, Russland, Brasilien und arabischen Ländern.

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Regionale Netzidentität mit dotStadt

eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft informiert Städte und private Initiativen zu Planung und Bewerbung für neue geoTLDS

Städte, Länder und Regionen werden in naher Zukunft bei der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) Bewerbungen um den Betrieb eigener so genannter geoTLDs einreichen – .köln, .nrw oder .ruhrgebiet sind dann genauso möglich wie jetzt .de, .com oder .info. In Hinblick auf das Bewerbungsverfahren und den Betrieb der geoTLDs treten dabei eine Reihe von Fragen auf. Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. informiert in der Veranstaltung „dotStadt – Zielgruppen, rechtliche Rahmenbedingungen und Perspektiven“ am 19. November in Köln zu Anforderungen und Chancen der neuen Top-Level-Domains.

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Neue Top-Level-Domains: Wir brauchen den Schnellstart für Branchenpioniere

eco Verband der deutschen Internetwirtschaft unterstützt CORE Step-by-Step-Initiative für früheres Bewerbungsfenster etablierter TLD-Projekte

Beim 35. Meeting der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) in Sydney gehen die Diskussionen um die Einführung neuer Top-Level-Domains inhaltlich voran, das Zeitfenster für die ersten Bewerbungen liegt aber nach wie vor bei Anfang 2010. Für schon bestehende Projekte für neue Städte und kulturelle Top-Level-Domains setzt sich CORE für eine frühere Bewerbungsmöglichkeit ein: Die Step-By-Step-Initiative des CORE Internet Council of Registrars hat dem ICANN Board of Directors jetzt einen Vorschlag vorgelegt, nach dem Top-Level-Domain-Projekte  aus Städten und Regionen sowie kulturelle und linguistische Initiativen sich schon im Dezember 2009 in einem separaten Fenster bewerben können.

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Neue Top Level Domains: Starkes Interesse bei Unternehmen

Bewerber benötigen Information und Planungssicherheit

Wenige Monate vor der ersten Bewerbungsphase um die neuen Top Level Domains nach dem Muster .marke ist der Informationsbedarf seitens der Unternehmen groß. Für Unternehmen, die in der ersten Bewerbungsrunde Anfang 2010 ihre Marke als Top Level Domain registrieren wollen, drängt die Zeit. Die für eine erfolgreiche Bewerbung unabdingbaren Informationen haben viele  jedoch noch nicht.

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Neue Domains: Preiswerter ist eine Ankurbelung der Wirtschaft nicht zu haben

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. betont anlässlich des 34. internationalen Treffens der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) in Mexiko vom 1.-6. März, wie wichtig die Einführung neuer Top Level Domains wie zum Beispiel .berlin oder .hamburg für die deutsche Internetwirtschaft ist. Der Verband fordert die internationale Selbstverwaltungsorganisation des Internet deshalb auf, die Beratungen abzuschließen und noch in diesem Jahr die Bewerbungsrunde für die neuen Top-Level-Domains zu eröffnen.

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Das Netz sind wir!

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Impressionen von der Konferenz zur Vorbereitung des Governance Forum der Vereinten Nationen in Hyderabad / Indien

eco, die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) e.V. die DENIC eG und die Internet Society German Chapter ISOC.de haben gemeinsam am 11. November ein Vorbereitungstreffen für das Internet Governance Forum der Vereinten Nationen auf die Beine gestellt und, wie es so schön neudeutsch heißt, alle Stakeholder des Internets eingeladen. Vielleicht wäre Teilhaber des Internets der treffendere Ausdruck, denn jeder der das Internet nutzt, wirkt gleichzeitig an seiner Ausgestaltung mit.

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Top-Level-Domains für (fast) jedermann

Richtlinien der ICANN liberalisieren Markt für TLDs

Bei ihrem 33. Treffen stellt die ICANN in Kairo ihren kürzlich veröffentlichten und lange erwarteten Entwurf zur Vergabe neuer generischer Top-Level-Domains vor. Die Internet-Verwaltung hat sich darin auf ein mehrstufiges Bewerbungs- und Prüfverfahren geeinigt. Hierbei werden zunächst technische Kompetenz und wirtschaftliche Möglichkeiten des Antragsstellers untersucht. In weiteren Schritten sind Einsprüche gegen den Antrag möglich, wenn es mehrere Bewerber für denselben Zonennamen gibt, Verwechslungsgefahr besteht oder Sicherheit und Stabilität des Internets gefährdet werden. Auch Verletzungen des Marken- und Namensrechts sowie Verstöße gegen die öffentliche Ordnung rechtfertigen einen Einspruch.

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Vorbereitungsgipfel für das Internet Governance Forum der UN (IGF-D)

Das Internet Governance Forum Deutschland (IGF-D) wollte den Stakeholdern des deutschen Internet eine Diskussions- und Austauschplattform bieten zur Vorbereitung auf das 3. Internet Governance Forum der Vereinten Nationen in Hyderabad/Indien.

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eco auf dem ICANN-Studienkreis-Treffen

Treffen in Helsinki

Auf dem jährlichen Treffen des ICANN Studienkreises 2008 rund um Internet Governance & Domain Names legte eco ein klares Bekenntnis zu IPv6 ab. „IPv6 ist Infrastruktur, es gehört zu jedem Internetzugang dazu”, ist die Kernaussage des Verbands der deutschen Internetwirtschaft.

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ICANN macht den Weg frei für bessere Orientierung im Internet

Pressemitteilung des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft zu neuen Top-Level-Domains

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. begrüßt den einstimmigen Beschluss der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), eine ganze Reihe neuer Top-Level-Domains einzuführen. Zusätzlich zu .de, .com und .org wird es künftig möglich sein, Internetadressen mit regionalem Bezug wie zum Beispiel .berlin zu vergeben. Auch für große Unternehmen besteht die Möglichkeit, eigene Top-Level-Domains anzumelden.

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